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Guter Start des "Lebendigen Adventskalenders" / Heute geht es im Foyer des "Sonnenhofes" weiter

"Wir tragen dein Licht in die Welt hinaus..."

Obernkirchen (sig). Die Idee vom "Lebendigen Adventskalender" ist keine Eintagsfliege. Im Gegenteil: Die Treffen in der Bergstadt bekommen einen immer größeren Zulauf. Gerade in dieser alles andere als stressfreien Zeit wird deutlich, wie sehr sich die Menschen danach sehnen, einfach einmal abzuschalten und sich - wenigstens für einige Augenblicke - mit dem eigentlichen Sinn der Adventszeit zu befassen.

veröffentlicht am 07.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde haben gemeinsam mit den jeweiligen Gastgebern diese Form vorweihnachtlicher Treffen ins Leben gerufen, die jetzt in Obernkirchen zum zweiten Mal abgehalten werden. Schon der Auftakt bei der Familie Leberke in der Hoffmannstraße zog rund 40 Teilnehmer an, die gemeinsam sangen und eine Weihnachtsgeschichte hörten. In der Stiftskirche fanden sich am Abend des ersten Advents 50 Teilnehmer ein. Sie waren dann auch die ersten Gotteshausbesucher, die an dem neuen Weltkugelleuchter unweit des Altars eine Kerze anzünden durften. Noch größer war der Zustrom am Dienstagabend im Kindergarten am Kleistring: Dort beteiligten sich über 60 Erwachsene und fast die gleiche Anzahl von Kindern an der 30-minütigen Feier. Nach der Begrüßung durch Leiterin Maren Witte griff Erzieherin Irene Fischer zur Gitarre und stimmte vorweihnachtliche Lieder, wie zum Beispiel "In der Weihnachtsbäckerei" und "Wir sagen euch an den lieben Advent", an. Kleine Glöckchen wurden verteilt, um damit das dazu passende Lied "Lasst mich ein, ihr Kinder" zu begleiten. Von Hand zu Hand weitergereicht wurden danach die von den Kindern dekorierten Glasbecher mit den brennenden Kerzen. Zu guter Letzt erhielt jeder Gast ein Exemplar als Geschenk. Dazu erklang das Lied von dem Licht, "das wir in die Welt hinaus tragen". Bei dampfenden Punsch und Gebäck standen die Eltern und andere Teilnehmer noch längere Zeit zusammen und tauschten sich über vieles aus, was in der Adventszeit eine Rolle spielt. Pastor Wilhelm Meinberg bezeichnete diese erste Phase des "Lebendigen Adventskalenders" bereits als sehr gelungen. Es sei nicht selten, dass Menschen erst dann ein wenig zur Ruhe kommen würden, nachdem die Festtage vorbei sind. Wenn man dies ändern könne, sei bereits ein wichtiges Ziel erreicht. Darüber hinaus gehe es auch darum, traditionelle Lieder und Bräuche zu erhalten, die zur Adventszeit gehören. Und schließlich würden diese Treffen die Chance zu einem größeren Miteinander zwischen den Generationen bieten. "Im Ablauf des Kirchenjahres ist die Adventszeit als eine Phase gedacht, in der die Möglichkeit zur Bestandsaufnahme besteht", erklärte Pastor Meinberg. "Jeder kann sich prüfen und sich die Fragen stellen: Wo stehe ich? Was muss ich ändern?" Eine rechtzeitige Umkehr könne dem Leben einen neuen Sinn und Inhalt geben. Die nächsten Termine des Obernkirchener Advents-kalenders: Foyer des "Sonnhofes" (heute), Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Josef (10. Dezember), Hauptstelle der Sparkasse am Marktplatz (12. Dezember), Kreisaltenzentrum Krainhagen (14. Dezember), Obernkirchener Stift (17. Dezember), Sonnengarten (19. Dezember) und Info-Galerie (21. Dezember). Die Treffen beginnen jeweils um 18 Uhr.




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