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Lob und Tadel, Kritik und Warnung am Lesertelefon - dazu Erinnerungen an gute alte Zeiten

Wird der Wählerwille falsch eingeschätzt?

Rinteln (ur). Bei der Ursachenforschung zur niedrigen Wahlbeteiligung und insbesondere zum Abschneiden der CDU empfiehlt Lisa Büthe aus Rinteln derörtlichen Union ein selbstkritisches Nachdenken: "Wenn man sieht, wie vergleichsweise wenige Stimmen einige Kandidaten auf vorderen Plätzen eingefahren haben und wie viele Stimmen im Gegensatz dazu einige Bewerber auf den hintersten Plätzen bekommen haben, dann drückt das für mich auch aus, wie falsch der bürgerliche Wählerwille schon bei der Listenaufstellung eingeschätzt wird!"

veröffentlicht am 20.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Die gewohnteÜbersichtlichkeit vermisst Leserin Elisabeth Gonschorrek bei der neuen Gestaltung unseres illustrierten rtv-Fernsehmagazins. "Dadurch, dass in die Programmspalten mehr Bilder aufgenommen wurden, ist außerdem leider die Schrift so klein geworden, dass man sie nur noch mühsam entziffern kann..." Hans Kersten bemängelt den nach wie vor fehlenden Fahrkartenverkauf am Rintelner Bahnhof: "Zwar kann ich bei der Eurobahn im Zug nach Hannover lösen, aber weil die Umstiegzeiten nach Magdeburg so knapp sind, habe ich beim letzten Mal im Zug minutenlang mit dem Schaffner diskutieren müssen, weil der einen Aufschlag kassieren wollte!" Herr Kersten und viele andere Bahnfahrer aus dem Raum Rinteln können aufatmen: Wie wir dieser Tage von Reisebürokauffrau Britta Kallikat aus Obernkirchen erfuhren, ist der Vertrag mit der Bahn jetzt unter Dach und Fach und sie richtet sich mit ihrem Reisebüro "Barbarossa" dort zum 1. November dieses Jahres ein - mit dem vollen Dienstleistungsprogramm, zu dem dann auch der Kartenverkauf für die Bahn gehört. Herzliche Dankesworte fand Friedrich-Wilhelm ("Otto") Borsum von der gleichnamigen Gärtnerei zu unserer Berichterstattung zum 100. Betriebsjubiläum des Unternehmens. Und erinnert sich bei dieser Gelegenheit an einen Besuch im Hause unserer Zeitung, als er in der Nachkriegszeit als Zehn- oder Elfjähriger für das elterliche Geschäft die Blumenauslieferung besorgte und dabei auch einen Strauß für die Gattin des damaligen Verlegers Franz Brock bringen musste: "Ich war damals unglaublich beeindruckt vom langen weißen Bart dieses Mannes und fand meine Fassung erst wieder, als er mir dann durchaus freundlich erklärte, wo ich die Blumen abstellen konnte." Mit ihrem Wohnmobil kommen Elke Haub und ihr Ehemann aus Hannover häufig nach Rinteln auf den Weseranger. Sie zeigt sich ganz begeistert vom Flohmarkt, der dort kürzlich wieder stattfand: "Das ist nicht so ein Riesenrummel, sondern es geht sehr schön familiär zu. Man hat da das Gefühl, dass die Leute wirklich ihren Dachboden durchkämmt haben und jetzt mit einigem Spaß dabei sind, die teilweise recht interessanten Dinge zu verkaufen. Das gibt es längst nicht mehr bei jedem Trödelmarkt." Leserin Elfriede Bradt aus Obernkirchen ist sehr skeptisch gegenüber Einladungen auswärtiger Marketingfirmen, die sie immer wieder mal zum Essen in heimische Gaststätten einladen und dabei "über Produkte informieren wollen." Sie fragt sich, warum solche dubiosen Veranstaltungen immer noch stattfinden können und hofft, dass auch die Medien davor warnen. Was wir hiermit gern wieder einmal tun!




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