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Beleuchtungskonzept für den Fluss weiter in der Diskussion

Wird es die Stadt an der Weser bald bunt treiben?

Hameln (kar). Lila für die Weserbrücke? Grün fürs Wehr? Blau für die Schleusentürme? Wenn es nach den Visionen von Lichtplanern geht, könnte es Hameln als Stadt am Fluss bald ganz schön bunt treiben. Eine Probebeleuchtung hat unlängst gezeigt: Es gibt eine ganze Reihe Möglichkeiten, die Weser und markante Flussbauwerke spektakulär zu illuminieren. Alles ist letztlich eine Frage des Geldes: „Aber machbar“, ist CDU-Fraktionschef Claudio Griese zuversichtlich.

veröffentlicht am 30.11.2009 um 10:45 Uhr
aktualisiert am 02.12.2009 um 17:56 Uhr

Hameln (kar). Lila für die Weserbrücke? Grün fürs Wehr? Blau für die Schleusentürme? Wenn es nach den Visionen von Lichtplanern geht, könnte es Hameln als Stadt am Fluss bald ganz schön bunt treiben. Eine Probebeleuchtung hat unlängst gezeigt: Es gibt eine ganze Reihe Möglichkeiten, die Weser und markante Flussbauwerke spektakulär zu illuminieren. Alles ist letztlich eine Frage des Geldes: „Aber machbar“, ist CDU-Fraktionschef Claudio Griese zuversichtlich. Eine Arbeitsgruppe Weser der Christdemokraten hatte den Anstoß zu der Beleuchtungs-Aktion gegeben, deren Konzept dann von der Firma Elektroma in Zusammenarbeit mit Philipps Lighting erarbeitet wurde. Zwar herrscht im Stadtsäckel chronisch Ebbe, mithilfe von Sponsoren aber ließe sich das Beleuchtungskonzept durchaus umsetzen: „Ohne dass es den Steuerzahler einen Pfennig kostet,“ verspricht Griese.

Voraussetzung: Es wird ein Dach gefunden, auf dem sich eine Photovoltaik-Anlage installieren ließe, die groß genug ist, die Beleuchtungskörper mit Solarenergie zu versorgen. Experte auf dem Gebiet ist Elektroma-Chef Lutz Reimann, der auch bereit wäre, diese Anlage kostenlos zu installieren. Ins Auge gefasst hatte er bereits das Dach des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Außenstelle Hameln. Doch die zuständige Stelle in Hannoversch Münden lehnte ab. „Jetzt suchen wir nach Alternativen“, sagt Griese. Von der Verwaltung sei das Dach der Rattenfänger-Halle vorgeschlagen worden.

Wäre der erste Schritt getan, ginge es im zweiten darum, Sponsoren für die Beleuchtungskörper und deren Installation zu finden. Den Kostenrahmen will Lutz Reimann jetzt überschlagen. Denn: „Wir bleiben an dem Thema dran“, sagt Griese.




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