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Wieder viele Anregungen aus Lesersicht am Redaktionstelefon

Wird jetzt zu viel "gebrannt"? Und wäre "RI-Karte" möglich?

Rinteln (ur). Angesichts des Vorschlags von CDU und FDP, dass die Parkscheine in Rinteln künftig innerhalb der bezahlten Zeit für alle Parkplätze gelten sollen, kann Uwe Kurt Stade aus Hohenrode als regelmäßiger Besucher der Kernstadt nur schmunzeln: "Das gilt doch sowieso schon seit Jahr und Tag - das habe ich mir sogar persönlich durch die charmanten Politessen bestätigen lassen!" Einen Beschluss müsse man darüber also weder im Stadtrat noch im Verwaltungsausschuss herbeiführen.

veröffentlicht am 21.03.2007 um 00:00 Uhr

Die von Kommunalpolitikern geforderte flexible Gültigkeit der Pa

Die Vielzahl der offiziellen "Brenntage" in Rinteln macht Edith Krüger aus Todenmann zu schaffen: "Als ich am vergangenen Freitag zu Fuß in die Stadt ging, raubte mir der Qualm an manchen Stellen fast den Atem." Wenn sie damit schon zu kämpfen habe - wie belastend müsste das dann erst für Asthmatiker oder Menschen mit Bronchialleiden sein. "Zwei Tage lang diese Brennerei, das müsste doch eigentlich reichen!" Eine "Rinteln-Karte" für sozial Schwache möchte Barbara Kelm zur Diskussion stellen, zur Zeit auf Besuch in Rinteln. So werde es in ihrer Heimatstadt im Ruhrgebiet schon länger gemacht: Damit gäbe es dann Fahrten im öffentlichen Nahverkehr zum halben Preis, Ermäßigung für Turnvereine oder im Schwimmbad und auch bei Theater und Konzerten in öffentlichen Gebäuden. "Meiner Meinung nach ist das kostenneutral oder bringt sogar Mehreinnahmen, da ja nur selten alle Plätze besetzt sind und dieser Personenkreis sonst überhaupt gar nicht erst käme! Das sieht man auch daran, dass inzwischen auch manche Kinos und privaten Veranstalter die Karte anerkennen, wenn an der Abendkasse noch Plätze frei sind." Als aufmerksamer Leser merkt Volker Müller aus Rinteln an, dass auch in unserer Zeitung gelegentlich der Begriff "letztendlich" verwendet wird. "Das ist doch so wie weißer Schimmel - und das hat man schon in meiner Schulzeit als Fehler angestrichen!" Zumindest der Redakteur am Telefon mag auf "letztendlich" allerdings selbst im Bewusstsein dieser Logik auch in Zukunft nicht verzichten - es klingt so schön altfränkisch und das ist mitunter als Stilmittel ja ganz nett. Womit gegenteilige Positionen "in keinster Weise" (auch falsch!) diskriminiert werden sollen... Enttäuscht war Elfi Kammann anlässlich des Theatergastspiels von Uwe Friedrichsen darüber, dass nicht im Anschluss an die Vorstellung Gelegenheit bestand, ein Autogramm des bekannten Schauspielers und seiner Kollegen zu bekommen. "Die könnten doch im Anschluss der Vorstellung an einem kleinen Tisch im Foyer bei einem Glas Sekt sitzen - für viele wäre das sicher ein zusätzlicher Grund, die Vorstellungen zu besuchen!"

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