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Das Verhältnis der Obernkirchener zu ihrem Stein war stets gespalten / 14-Jährige bietet Führungen für Jugendliche an

Wirtschaftliche Stabilität - aber auch ein früher Tod

Obernkirchen. Das Verhältnis der Obernkirchener zu ihrem Stein war über die Jahrhunderte ambivalent, es war stets etwas gespalten. Zwar war er ein stabiles wirtschaftliches Fundament, auf der anderen Seite führte die Arbeit mit und an ihm dazu, dass mancher früh starb. Denn wirklich alt wurden die Menschen, die in den Steinmetzbetrieben der Bergstadt gearbeitet haben, nicht. Bis 1950 lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei spärlichen 35 Jahren, die meisten raffte die Silikose - eine Lungenerkrankung, die durch Inhalation und Ablagerung von mineralischem Staub verursacht wird - in der sprichwörtlichen Blüte ihrer Jahre hinweg. Erst die Erfindung der Staubabzugshaube sorgte für den entscheidenden Schritt zu mehr Gesundheit und längerer Lebenserwartung.

veröffentlicht am 28.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 25.01.2019 um 09:04 Uhr

Nach dem Mittagessen, zwischen 13 und 14 Uhr, ist es auf dem Kir
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Autor

Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite



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