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Qualität made in Krankenhagen beleuchtet Top-Hotels, Banken und Restaurants auf dem ganzen Kontinent

Wo Peters kommt, da wird auch Licht!

Krankenhagen (wm). Die Firma Peters-Design in Krankenhagen, wo zurzeit ein Weihnachtsmann mit Schlittenübers Hallendach zieht, ist ein Vorzeigeunternehmen, bestens geeignet, wenn man beschreiben will, wie ein mittelständischer Betrieb international Erfolg haben kann. Hier werden komplette Beleuchtungsanlagen für Top-Hotels, Flughäfen und Bars, Bahnhöfe, Banken, Konferenzzentren, Restaurants und sogar Schiffe gebaut.

veröffentlicht am 09.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Drei, wenn man will, typische deutsche Tugenden seien es, erzählt Firmenchef Claus Peters, die in vielen Fällen den Ausschlag geben, dass sein Unternehmen den Auftrag erhält und das sei nicht ausschließlich der Preis. 1. Es wird pünktlich geliefert und auf Wunsch auch eingebaut. Peters: "Wenn ein Hotel vierzehn Tage später als geplant eröffnen kann, nur weil die Beleuchtung nicht rechtzeitig da ist, kostet das den Investor viel Geld, mehr als er mit Beleuchtung aus China hätte sparen können". 2. Die Qualität muss stimmen. Peters: "Es gibt Lampennachbauten aus China, die sehen zwar fast genauso aus wie unsere, aber die Anmutung ist anders - sie ist einfach billiger, schäbiger. Das ist vergleichsweise so als wenn sie in ein Auto steigen und zum ersten Mal das Armaturenbrett anfassen: Billiges Plastik fühlt sich eben ganz anders an als Top-Qualität." 3. Das Unternehmen ist kreativ, innovativ und technisch immer auf dem neuesten Stand. Peters: "Ein Kunde in Wien hatte bei uns RGB-Farbwechseltechnik bestellt (sprich LEDs in rot, grün und blau) und erklärt, er habe einen Elektriker vor Ort, der würde das schon einbauen. Ein paar Tage später hat er bei uns angerufen, ob wir nicht selber kommen könnten und den Farbwechsel programmieren. Da waren auch Fahrtkosten kein Thema mehr." Es sind oft pfiffige Details, die den Unterschied ausmachen. Ein Beispiel: Große Kastenleuchten müssen von unten abgedeckt sein, am besten mit weißem Stoff, damit die Lichteffekte stimmen. Hier sammeln sich aber, weil die Lampe oben offen ist, im Laufe eines Sommers Fliegen, Schmutz und Staub. Um für Hotels die Reinigung solcher Lampen zu vereinfachen, hat Peters deshalb einen besonderen Magnetverschluss für die Abdeckung entwickelt. Zweites Beispiel: Bei Peters-Design hergestellte Spiegel für Hotelbadezimmer sind nicht nur beleuchtet, sondern auch beheizt, damit kein Gast nach einer heißen Dusche erst zum Fön greifen muss, um sich rasieren zu können, weil er sonst auf dem vom Wasserdampf beschlagenen Spiegel nichts sieht. Eine Innovation stand auch am Anfang: Es war die Fassung für eine diebstahlsichere Energiesparlampe, die Peters für die Maritim-Hotelkette entwickelt und das mittelständische Rintelner Unternehmen europaweit bei Hotel-Investoren bekannt gemacht hat. Licht ist nicht alles, aber ohne Licht alles nichts, könnte man einen bekannten Sinnspruch abwandeln. Denn Licht sorgt für Stimmung und was nützt der schönste Marmor, das schönste Mobiliar, wenn es schlecht angeleuchtet ist. Eine Hotelbar hat normalerweise keine Fenster, ein Badezimmer auch nicht - hier bestimmt die Beleuchtung das "Wohlfühlgefühl". Das ist die Marktlücke, die Peters mit seinen Kreationen in Zusammenarbeit mit Top-Innenarchitekten für den Hotelbau in ganz Europa füllt und die jeweils passende, individuelle Beleuchtung für jedes Hotel, jedes Restaurant entwickelt und baut. Das bedeutet, dass die Lampen einzeln in Handarbeit hergestellt und montiert werden - 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen in Krankenhagen, darunter Fachkräfte wie Elektriker und Metallbauer. Zwar stehen in Krankenhagen moderne, computergesteuerte Maschinen, etwa für den Zuschnitt der Lampenschirme, aber kein Fließband. Woraus sich auch der Preis erklärt: In den Lampen steckt eine Menge Arbeitslohn. Verarbeitet wird - und auch das ist etwas besonders - ein großer Material-Mix von Stoff über Alu, Kupfer, Messing, Holz bis Kunststoff, da ist besonderes Kow-how gefragt. Eingebaut wird an Technik, was der Kunde wünscht, von Glühlampen über Leuchtstoffröhren bis zur neuesten LED-Generation. Selbstverständlich sei Energiesparen auch in Hotels ein Thema, sagt Peters, aber eben nicht ausschließlich: Wer besonderes warmes Licht wünscht, käme zurzeit an der klassischen Glühlampe nicht vorbei. Peters-Lampen leuchten in Top-Hotels von Dubai bis Norwegen, von Evian-les-Bains am Genfersee bis Prag, in Wien wie München. Und weil es auch viele Privatkunden gibt, die individuelle Beleuchtung, das besondere Design schätzen, gibt es das in Krankenhagen von Ellen Peters geleitete Fachgeschäft "Lampen-Peters", das neben Lampen auch Bilder, Deko-Accessoires und Glasartikel von Leonardo bietet - aktuell exklusiven Weihnachtsschmuck. Und Peters will demnächst einen Interet-Shop einrichten. Was sich, so der Rintelner Unternehmer, schon deshalb anbiete, weil alles, was dafür gebraucht wird, längst im Unternehmen existiert, einschließlich einer effektiven Versandabteilung. Weitere Informationen und vor allem Fotos sind zu finden im Internet unter k.petersdesign.de

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Lampenbau ist handwerkliche Arbeit: Hier werden Vertiefungen für Schiffsleuchten ausgefräst.



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