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Wo sonst nur der Fürst hin darf ...

Bückeburg. Blicke hinter die mächtigen Mauern von Schloss Bückeburg, die gewöhnlichen Besuchern zumeist verwehrt bleiben, haben im Rahmen der Sommeraktion unserer Zeitung werfen können.

veröffentlicht am 07.08.2012 um 13:26 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:41 Uhr

„Was Sie heute sehen, ist sonst nur der Fürstenfamilie und einem ausgesuchten Personenkreis vorbehalten“, erklärte Schlossführer Klaus Kroitsch gleich zu Beginn der mehr als anderthalb Stunden dauernden Führung. „Normalerweise darf man hier gar nicht rein“ gab der sympathische Gästebetreuer den Besuchern eingangs der vom Eiskeller bis hoch zur Turmuhr reichenden Tour zu verstehen. In diesem Moment hatten unsere Leser das erste „Eintritt verboten“-Schild bereits passiert. Wenige Schritte dahinter gab ein kleiner Innenhof die Sicht auf ein früher als Eiskeller genutztes Gewölbe frei, in dem dereinst die im Winter aus der Schlossgraft gestochenen Eiswürfel lagerten. „Von dieser Vorratshaltung profitierten auch die Bewohner der Stadt, die ein Fuder Eis zum Preis von etwa sieben Groschen kaufen konnten“, erläuterte Kroitsch, der den Teilnehmern nicht nur außergewöhnliche Einblicke ermöglichte sondern ihnen auch jede Menge Detailwissen vermittelte.




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