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Wolfsburger Fußballprofi stirbt bei Unfall auf A2

Porta Westfalica (ll/dpa). Der belgische Fußballprofi Junior Malanda ist bei einem Autounfall auf der Autobahn 2 ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Bielefeld mitteilt, ist der Wagen, in dem der Fußballspieler saß, am Samstag gegen 15.20 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle Porta Westfalica von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Junior Malanda, 20-jähriger Spieler des VfL Wolfsburg, sei dabei aus dem Auto geschleudert worden und starb an der Unfallstelle.

Der VW Touareg mit Wolfsburger Kennzeichen war mit drei Personen besetzt. Malandas Mitfahrer (beide 20) wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Nach Polizeiangaben fuhr der Geländewagen auf der linken Spur in Fahrtrichtung Hannover, geriet nach Zeugenaussagen ohne Fremdeinwirkung aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw durchbrach die rechte Schutzplanke, prallte gegen einen Baum und überschlug sich mehrfach im anschließenden Böschungsgraben. Der Pkw kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Polizei gibt an, dass es zum Unfallzeitpunkt Starkregen und Sturmboen im Bereich Porta Westfalica gegeben hat.

Die Autobahn wurde für ungefähr zwei Stunden komplett gesperrt, anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt. Es entstand ein Rückstau von rund zwei Kilometern. Der Pkw wurde bei dem Unfall total zerstört, es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 100000 Euro.

Der Tod Junior Malandas, mit bürgerlichem Namen Bernhard Geoffrey Malanda Adje, sorgte für große Anteilnahme unter Kollegen. Die deutschen Weltmeister Lukas Podolski, Mario Götze und Benedikt Höwedes sowie zahlreiche Bundesligisten bekundeten auf Twitter ihre Anteilnahme. Malandas VfL-Mannschaftskollege Kevin De Bruyne schrieb: "Es ist so merkwürdig, wenn Du Deinen Freund morgens noch gehört hast und dann nachmittags solche Nachrichten erfährst. Ich habe einen großen Freund verloren. Ruhe in Frieden, Du wirst immer bei uns sein."

veröffentlicht am 10.01.2015 um 21:39 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr




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