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Siedlergemeinschaft Röcke gewinnt Wanderpokal-Schießen / Bernd Schmöe bester Schütze

Würfel ist in Evesen „Zünglein an der Waage“

Evesen (wk). Zu einem Wettschießen, bei dem neben einem zielsicheren Auge und einer ruhigen Hand auch eine gewisse Portion Glück erforderlich war, hat der Schützenverein „Gut Ziel“ Berenbusch-Nordholz von 1919 die örtlichen Vereine eingeladen. Als Trophäe lockte ein von der Volksbank in Schaumburg gestifteter Wanderpokal, den das Geldinstitut zum mittlerweile 38. Mal ausgelobt hatte.

veröffentlicht am 07.06.2010 um 18:55 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:22 Uhr

Die Aufgabe für die Teilnehmer lag darin, mit dem Kleinkalibergewehr jeweils fünf Schuss stehend aufgelegt auf eine 50 Meter entfernte 10-er Ringscheibe abzugeben, wobei immer fünf Schützen eine Mannschaft bilden. Als „Glückskomponente“, so Andreas Wolff, der stellvertretende Schießsportleiter, mussten zudem fünf Spielwürfel gewürfelt werden, deren oben liegende Augenzahl zu den geschossenen Ringen hinzugezählt wurden.

„Das könnte dann das Zünglein an der Waage sein“, merkte Schießsportleiter Rolf Wilkening an. Mit insgesamt 240 Punkten nahm am Ende des Abends schließlich die Mannschaft I. der Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung den Wanderpokal mit nach Hause. Die „Siedler“ lagen dabei knapp vor dem Team II. der Freiwilligen Feuerwehr Evesen (239 Punkte) und deren Team I. (214 Punkte). Zehn Vereine hatten an dem Wettschießen teilgenommen.

Als bester Einzelschütze landete Bernd Schmöe (Freiwillige Feuerwehr Evesen) auf dem ersten Platz, vor Horst Baake (Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung) und Reiner Weßling (Freiwillige Feuerwehr Evesen). Diese drei Schützen wurden ebenfalls mit einem Pokal – in Gold, Silber beziehungsweise Bronze – belohnt, den sie allerdings auf Dauer behalten dürfen.

Die Veranstaltung sei eine schöne Gelegenheit, sich mit den anderen Vereinen auszutauschen, resümierte die Bückeburgerin Mareike Springer, die für den TVE Röcke ins Rennen gegangen war. Das Schießen selbst sei allerdings auch „mal ganz witzig“, ergänzte deren Vereinskollegin Heike Ternka aus Evesen.




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