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Kurve birgt Gefahr für Fußgänger / Gemeinde Apelern will mehr Sicherheit an Hauptstraße

„Wunder, dass es noch keinen erwischt hat“

Apelern (bab). Die unfallträchtige Kurve an der Hauptstraße in Apelern soll nach dem Willen der Gemeinde sicherer gemacht werden. Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) hatte mit den Verkehrsbehörden bereits einen Ortstermin. Vor allem geht es um Fußgänger.

veröffentlicht am 05.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:22 Uhr

„Es ist ein Wunder, dass sie da noch keinen Fußgänger erwischt haben“, sagt Apelerns Bürgermeister. Heinrich Oppenhausen geht von rund acht Unfällen aus, die sich in der Rechtskurve in Höhe der Hauptstraße 7 in den vergangenen Jahren ereignet haben. Nicht angepasste Geschwindigkeit hatte die Polizei bei den Autos angenommen, die dort aus der Kurve getragen worden sind. Die Autos kommen aus Richtung Norden, geraten in der Kurve ins Schleudern und landen dann häufig in einem Garten, der an die rechte Fahrbahnseite grenzt.

„Die Situation ist völlig unbefriedigend“, sagt Oppenhausen. Da ein Fußweg dort entlang führt, könne jederzeit ein Fußgänger in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb schlägt der Bürgermeister eine Leitplanke vor, die den Bürgersteig zur Straße hin absichert. Bei einem Termin mit Polizei und den Straßenverkehrsbehörden habe er aber mitgeteilt bekommen, dass der Bürgersteig mit einer Planke zu schmal werden würde.

Oppenhausen verweist auf die Planken in Lauenau, die dort entlang der Supermarktgrundstücke am südlichen Ortsausgang stehen. Diese benötigten nicht sehr viel Tiefe. Er ist der Meinung, diese könnten auch in Apelern angebracht werden. „Da käme man mit Rollator oder Kinderwagen immer noch durch“, glaubt Oppenhausen. „Hier geht es nicht um Zäune, hier geht es um Personen“, unterstreicht er. Bisher habe es nur Sachschäden gegeben, es müsse wohl erst Schlimmeres passieren, damit die Situation ernst genommen werde.

Die Notwendigkeit, auf die Gefahr hinzuweisen, haben die Behörden jedenfalls erkannt. „Jetzt haben sie da ein Tempo-30-Schild aufgestellt“, sagt der Bürgermeister zu der Maßnahme, die die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr angeordnet hat. „Wir haben vor, da am Ball zu bleiben“, sagt Oppenhausen, der die Installation einer Leitplanke noch nicht aufgegeben hat. „Wir manchen uns Sorgen.“




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