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Straßen im Lauenauer Logistikpark erhalten ihr endgültiges Aussehen / Ende August soll alles fertig sein

Zehn Jahre nach dem Start: Ausbau in vier Abschnitten

Lauenau (nah). Gut zehn Jahre nach dem Start erhält der Lauenauer Logistikpark sein endgültiges Aussehen: Die bisher provisorisch errichteten Straßen werden momentan komplett ausgebaut. Die Maßnahme ist in vier Abschnitte unterteilt. Ende August soll alles fertig sein.

veröffentlicht am 02.07.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:42 Uhr

Mit den ausnahmslos gewerblich tätigen Anliegern sei „alles abgesprochen“, erklärte der stellvertretende Gemeindedirektor Jörg Döpke bei einem Ortstermin. Die Ausbaustufen seien so gewählt worden, dass Zufahrten jederzeit gewährleistet sind. Problematisch sei dies allenfalls in der Magirus-Straße, die deshalb in zwei Hälften geteilt wurde: Erst ist der südliche Abschnitt bis hin Höhe des Waschparks dran; dann folgt der nördliche Teil. Bis dahin sind die übrigen Bereiche längst fertig: Die Büssing-Straße zeigt schon jetzt ein komplettes Bild. Die Hanomagstraße folgt in ihrem südlichen Teil zwischen Abzweig Peugeotstraße und dem Ende der Bebauung.

550 000 Euro verlangt die Investition, wobei auf die Anlieger selbst keine Kosten mehr entfallen: Sie hatten damals bereits mit dem Grunderwerb ihre Anteile an die Gemeinde entrichtet. Der Flecken löst jetzt also nur noch die Pflicht ein, der er sich mit der Ausweisung des Gewerbegebiets unterworfen hatte.

Lauenau gibt sich mit dem Ausbau auch den andauernden Gewohnheiten von Kraftfahrern geschlagen, die ihre Lastzüge nachts in den Straßen des Logistikparks im Rahmen ihrer Ruhezeiten abstellen. Dies war lange Zeit von einigen Anrainern beklagt worden. In den Griff bekam die Verwaltung die Sache nie: Selbst zentnerschwere Findlinge von Fahrzeugen „sind einfach beiseite geschoben worden“, beklagte Döpke. Weil aber das vorübergehende nächtliche Parken auf Freiflächen nicht verhindert werden könne, „machen wir das Beste aus der Situation“, führte er weiter aus. Will heißen: Auf Bordsteine wurde verzichtet; die vorhandenen Seitenstreifen sind derart befestigt, dass auch tonnenschwere Fahrzeuge keinen Schaden anrichten können. Straßenlampen stehen hart an der Grundstücksgrenze – und werden dann hoffentlich nicht mehr umgefahren.

Für Tim Schönbeck ist der Endausbau des Logistikparks eine erste Bewährungsprobe an seinem neuen Arbeitsplatz. Der 33-jährige Stadthäger, der Straßenbauer gelernt und sich zum Polier weitergebildet hat, ist seit Anfang Mai Leiter des Bauhofs der Samtgemeinde Rodenberg und unter anderem mit der Bauüberwachung beauftragt. Momentan ist er auch zuständig für die Veränderungen in der Coppenbrügger Landstraße und demnächst in der Marktstraße des Fleckens.




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