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Schaumburg-Lippischer Heimatverein blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

„Zeiten einer gewissen Stagnation“ haben im Landesmuseum ein Ende

Bückeburg (bus). Der Schaumburg-Lippische Heimatverein hat auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Wolfgang Vonscheidt rückte im Bericht des Vorsitzenden vor allen Dingen die Veranstaltungsvielfalt und die Entwicklung des Museums Bückeburg in den Fokus der in den Rathaussaal der ehemaligen Residenz einberufenen Hauptversammlung. Der Verein habe im vergangenen Jahr mehr als 100 Publikumsaktivitäten auf die Beine gestellt, unterstrich Vonscheidt.

veröffentlicht am 22.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 21:41 Uhr

„Und im Museum ist nach Zeiten einer gewissen Stagnation eine beachtenswerte Entwicklung zu verzeichnen.“ Der Berichterstatter machte die Fortschritte vor allen Dingen an den hauptamtlich beschäftigten Mitarbeitern Anke Twachtmann-Schlichter (halbe Stelle) und Manfred Würffel (viertel Stelle) sowie dem großen Kreis der ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer fest. Twachtmann-Schlichters und Würffels Leistung als Dreiviertel-Kraft entspräche gut und gerne dem Pensum von zwei Vollzeit-Kräften, lobte Vonscheidt. Nicht zuletzt der Anstieg der Besucherzahlen auf knapp 10 000 belege die gute Arbeit.

Allein der Rückgang des Mitgliederbestandes von 1160 auf aktuell 1109 trübte die Nachlese ein wenig. „Der Rückgang ist trotz zahlreicher Neueintritte leider nicht aufzuhalten gewesen“, teilte der scheidende Vorsitzende Vonscheidt mit.

In den Einzelberichten aus den Ortsgemeinschaften und der Bilanz von Schatzmeister Karl Dreier, der einen bei Einnahmen und Ausgaben um rund 130 000 Euro pendelnden ausgeglichenen Haushalt vorlegte, kamen ausschließlich positive Aspekte zur Sprache.

Heinz Hinze (Bückeburg) rief 34 Veranstaltungen mit insgesamt 1061 teilnehmenden Personen ins Gedächtnis. Zehn Klönnachmittage und acht Fahrten bildeten die Hauptaktivitäten. Inge Bührmann (Hagenburg) stellte zahlreiche gemeinsam mit dem Infanterieregiment Graf Wilhelm der Weckbatterie Wölpinghausen realisierte Vorhaben in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen.

Regina Sieker (Lindhorst) erinnerte an die intensive Mitarbeit der Ortsgemeinschaft bei der Erstellung einer Broschüre über Reformation und Dorfgeschichte. Karl-Heinz Kirchhoff (Stadthagen, 57 Veranstaltungen mit 1716 Teilnehmern) hob eine Veröffentlichung über den Heimatforscher Wilhelm Wiegmann hervor. Friedrich Siekmann (Seeprovinz) maß der Herausgabe der Chronik „Steinhude, Flecken zwischen Meer und Moor“ besondere Bedeutung bei. An Siekmanns Stelle trat Jürgen Engelmann.

Der von Schatzmeister Dreier geäußerten Feststellung „wir können deutlich entspannt und zuversichtlich auf 2010 blicken“, mochte niemand widersprechen.

Da passte es gut ins Bild, dass das Blasorchester „Bückeburger Jäger“ zu Beginn der Hauptversammlung mehrere Kostproben seines musikalischen Könnens zum Besten gegeben hatte – kostenlos.




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