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Zeuge entpuppt sich als der Verursacher

Bückeburg (rc). Eine Unfallflucht bei der Polizei zu melden und Angaben zum Unfallhergang und zum vermeintlich Unfallflüchtigen zu machen, ist redlich und aller Ehren wert. Nur nicht, wenn sich im Verlauf der Unfallaufnahme herausstellt, dass der geschilderte Unfallhergang sich so nicht ereignet haben kann. Zum Schluss steht der vermeintliche Zeuge selbst etwas begossen dar.

veröffentlicht am 11.02.2009 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 10:21 Uhr

Denn er muss einräumen, dass er nicht der Zeuge ist, sondern der Unfallverursacher. So ging es kürzlich der Polizei Bückeburg, als auf ihrer Wache ein Mann aus Nordrhein-Westfalen erschien, um eine Unfallflucht zu melden. Bei der Darstellung des Sachverhalts verstrickte er sich in Widersprüche, was die aufnehmenden Polizeibeamten hellhörig werden ließ. Schließlich räumte der Mann ein, den Unfall selbst verursacht zu haben. Er habe Angst gehabt, seinen erst vor kurzem erworbenen Führerschein zu verlieren, so seine Begründung für sein Tun.




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