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Finanzausschuss des Rates befürwortet eine solche Entscheidung / Zusätzlich Platz für eine "Tafel"

Zieht die Polizei jetzt in die Innenstadt um?

Obernkirchen (sig). Soll die Polizeistation der Bergstadt ihren jetzigen Standort an der Rathenaustraße behalten oder lieber in die Obernkirchener Innenstadt wechseln?

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Der Finanzausschuss befasste sich in seiner letzten Sitzung des Jahres mit solchenÜberlegungen - und das nicht ohne Grund. Es hat nämlich zwischenzeitlich bereits Verhandlungen gegeben, deren Ausgang jetzt von einer Entscheidung des zuständigen Polizeipräsidenten in Göttingen und letztlich natürlich vom Land Niedersachsen abhängt. Die Stadt hat signalisiert, dass sie die geforderten Umbauten sofort nach dem Vorliegen einer positiven Entscheidung vornehmen würde. Der Finanzausschuss hat einstimmig einer Vermietung an die Polizei zugestimmt. Nun muss zuerst abgewartet werden, welche Nachrichten aus Göttingen kommen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Bornemann in der gleichnamigen Straße, in dem einige Zeit die Kriminalpolizeiinspektion "Organisierte Kriminalität" untergebracht war, wäre für eine Nachnutzung durch die Polizeistation nicht geeignet. Das Gebäude ist viel zu groß und würde vor allem keinen bürgerfreundlichen Zugang ermöglichen. Im hinteren Teil des Hauses in der Langen Straße (ehemaliger Friseursalon) bliebe nach dem Einzug der Polizei noch Platz. Um diese Räume haben sich gleich zwei Organisationen bemüht: die "Bückeburger Tafel" und das "Deutsche Rote Kreuz". Sie möchten dort eine "Obernkirchener Tafel" für die Ausgabe von Lebensmitteln an sozial Bedürftige einrichten. Mit den Anträgen werden sich die zuständigen Fachausschüsse befassen.




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