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Kuriose Aufgaben für Orientierungsläufer

Zitronen und Windeln von den Einwohnern

Apelern (nah). Den 50. „Geburtstag“ der Apelerner Jugendfeuerwehr dürften zehn befreundete Gruppen so schnell nicht vergessen. Ein Orientierungsmarsch führte sie gut zweieinhalb Kilometer durch Apelern. An sieben Stationen warteten originelle Aufgaben. Noch kurioser aber waren weitere Forderungen. So mussten sie bei Einwohnern unter anderem Zitrone, Ei und Windeln erbitten.

veröffentlicht am 06.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:41 Uhr

Eigentlich hätten die von Jugendwart Timo Dittrich und seinen Helfern organisierten Aufgaben ein großes Publikum verdient gehabt. Schon das Zuschauen sorgte für Heitekeit. Da gab es einen Blind-Parcours mit der Schubkarre, ein Geschicklichkeitsspiel mit Nudeln und Strohhalm und eine Merk-Aufgabe, bei der 20 Gegenstände zu erraten waren.

Puste mussten die Teilnehmer haben, weil sie durch C-Strahlrohre Ballons zum Platzen bringen sollten. Anderswo entstand aus B-Schläuchen ein „Wagenrad“, nur mit viel Glück traf ein Ball die zehn Kegel, weil sie für den Werfer nicht erkennbar hinter einem Sichtschutz standen. Sichtlich Vergnügen aber bereitete das „Spinnennetz“. Rot-weißes Trassenband war kreuz und quer zwischen zwei Stämmen auf dem örtlichen Kirchhof gespannt worden. Durch die zehn Öffnungen wurde ein Gruppenmitglied gezwängt, ohne dass das Band berührt werden durfte. Die Rodenberger Mannschaft hatte dabei die besten Voraussetzungen, weil mit dem elfjährigen Sören ein schmächtiger Teilnehmer zur Verfügung stand. Unter lautem Hallo reichten die Kameraden ihren jungen Freund weiter. Bei zehn Transfers wurde die volle Punktzahl erreicht.

Doch für den Sieg langte der Einsatz nicht: Die Jugendlichen aus der Deisterstadt belegten hinter Soldorf und Algesdorf den dritten Platz.




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