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Suche nach weiteren Geldgebern läuft / Wöbbeking: „Samtgemeinde muss Hauptinvestor bleiben“

Zukunft der „Badewonne“ in der Schwebe

Samtgemeinde Niedernwöhren (aw). Noch ist keine Entscheidung gefallen in Sachen der Nordsehler „Badewonne“. Das hat eine Anfrage beim neuen Samtgemeindebürgermeister Marc Busse und den Vorsitzenden der Fraktionen im Samtgemeinderat ergeben.

veröffentlicht am 15.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:22 Uhr

Das Thema sei in der vergangenen Sitzung des Finanzausschusses und auch in den Klausuren nicht angesprochen worden, ließ der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerd Wischhöfer wissen. Auch die CDU/ WGN-Fraktion wartet nach den Worten ihres Chefs Ernst Führing darauf, „dass etwas Entsprechendes passiert“.

Persönlich bevorzugt Führing nach eigenen Angaben eine gemeinnützige GmbH für das Bad, die durch Fördergeld des Landes und der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert würde – ohne Beteiligung der Samtgemeinde. Letztgenanntes ist für Rolf Wöbbeking, Vorsitzender des Fördervereins der „Badewonne“, allerdings eine „conditio sine qua non“. „Die Samtgemeinde muss Hauptinvestor bleiben“, sagte er. Darüber hinaus suche er derzeit nach weiteren Geldgebern.

„Ich möchte die Zeit bis Ende März natürlich einhalten“, sagte Wöbbeking und fügte hinzu, er sei aber auch Realist. Er wünsche sich einen breiten politischen Konsens für die Zukunft der „Badewonne“, auch in den Räten der beteiligten Gemeinden. Bei der Suche nach einem „technisch und wirtschaftlich tragfähigen Projektmodell“ stehen Wöbbeking zufolge derzeit mehrere Varianten mit einem „schlankeren Projektansatz“. Ziel seiner Überlegungen ist es, außer dem Badehaus auch einen Mehrgenerationen- und Gesundheitspark mit einem ganzheitlichen Gesundheitsschwerpunkt zu entwickeln. Als Vorbild sollen römische Badehäuser dienen, außerdem soll sich das Projekt am Kneipp-Konzept orientieren. Angesprochen werden sollen vor allem Kunden, die das Schwimmbad regelmäßig besuchen. Gefördert werden soll das Ganze durch das Land, den Bund und die Europäische Union.




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