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Feuerwehrverein erhält Handdruckspritze von 1897 / Gefährt im Vorjahr aufwendig restauruiert

Zum Jubiläum gibt’s eine Löschkutsche

Bückeburg (jp). Den dritten Tag des Festwochenendes anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Bückeburger Marktrechte hat ein Gottesdienst auf dem Marktplatz eröffnet. Der von Pastorin Anne Riemenschneider von der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchengemeinde gehaltene Gottesdienst stand – ganz im Sinne des Marktbrunnenfestes – unter der Überschrift „Wasser“.

veröffentlicht am 18.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 19:41 Uhr

Direkt im Anschluss an den Gottesdienst überantwortete Bürgermeister Reiner Brombach eine historische Handdruckspritze aus dem Jahr 1897 als Dauerleihgabe an den Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg. Die entsprechende Urkunde überreichten der Bürgermeister und der Vorsitzende des Kulturausschusses Albert Brüggemann dem Vorsitzenden des Vereins Karl-Heinz Driftmann. Ausdrücklich würdigt die Urkunde die aufwendige Restaurierung des mit Pferdekraft bewegten Gefährts durch den Verein. Die Restaurierung wurde im vergangenen Jahr auf dem Gelände der Firma Steinhof in der Maschstraße durchgeführt, die dafür einen Raum unentgeltlich zur Verfügung stellte.

Die historische Handdruckspritze aus dem Jahr 1897 befindet sich seit dem TLF-Geburtstag im Juli 2007 in der Obhut des Vereins zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg. Gebaut wurde diese alte „Löschkutsche“ laut den Recherchen eines Vereinsmitglieds bei der Firma Luhmann, Vorgängerin der Firmen Kögel, FAKA und Harmening in Bückeburg. Laut Homepage des Vereins ist geplant, das Gefährt in die historische Kutschenausstellung der Fürstlichen Hofreitschule zu integrieren.




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