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„Lange Nacht der Kultur“: Bereits mehr als 40 Anmeldungen und einige Neuerungen

Zur Tolstoi-Lesung gibt’s Kinderbetreuung

Bückeburg (bus). Bereits etliche Wochen bevor am Freitag, 10. September, Bückeburgs nunmehr sechste „Lange Nacht der Kultur“ die Besucher in ihren Bann ziehen wird, zeichnet sich ein nach wie vor ungebrochenes Interesse an dieser Veranstaltung ab. „Mehr als 40 verbindliche Anmeldungen“, berichtete Albert Brüggemann vom organisierenden Arbeitskreis während der ersten Vorbereitungszusammenkunft, lägen schon vor. Dieser frühzeitige Zuspruch sei „eine tolle Sache“.

veröffentlicht am 03.08.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 06:41 Uhr

Die Resonanz verdeutliche zudem, merkte Brüggemann an, dass die Kulturnacht unter Hobbykünstlern und Laiendarstellern in den zurückliegenden Jahren eine gewisse Eigendynamik entwickelt hat, was nicht allein ein Verdienst der Organisatoren sei. Daher nehme es nicht wunder, dass die Planungen für die aktuelle Auflage „keine revolutionären Änderungen“ vorsehen. Kleinere Abweichungen und Neuerungen sind aber dennoch zu verzeichnen.

So wird es erstmals ein Kinderbetreuungsangebot geben, das speziell jungen Familien den Besuch der Veranstaltung schmackhaft machen soll. Zudem soll auf den Einsatz des Shuttle-Taxis verzichtet werden und stattdessen eine kostenlose Personenbeförderung im Innenstadtbereich Aufnahme ins Programm finden. Darüber hinaus kommt es zu Veränderungen bei einigen Spielstätten.

Das Hubschraubermuseum steht wegen der Neubauarbeiten nicht im bisherigen Umfang zur Verfügung, im Le-Theule-Saal findet am gleichen Abend eine Hochzeit statt. Für die in der Vergangenheit zumeist in mehreren Häusern gezeigten Ausstellungen ist vorgesehen, diese im früheren Kaufhaus „Schlecker“ zusammenzufassen. Zudem soll in diesem Jahr ein etwas strengeres Auge als bisher auf den Verkauf der Eintrittbändchen geworfen werden. Die Einlasskontrolle sei in der Vergangenheit mitunter ein wenig zu lasch vonstatten gegangen, meinte Brüggemann. „Wir wollen nach wie vor dem städtischen Haushalt nicht zur Last fallen.“

Die Palette der Darsteller wird sich in etwa an den bewährten Richtlinien orientieren. Musik und Lesungen sind ebenso zu finden wie Vorträge, Kabarett und Theater. Für Auftakt und Abschluss ist der Marktplatz vorgesehen. Thematische Schwerpunkte werden unter anderem die Dichter Wilhelm Raabe und Leo Tolstoi (beide vor 100 Jahren gestorben, Raabe am 15. November in Braunschweig, Tolstoi am 20. November in Astapowo) bilden. Eine von Pastor Hans-Peter Fiebig zusammengestellte Liste führt indes 13 weitere markante Daten auf, die bei der Ausgestaltung des Programms Berücksichtigung finden könnten. In etwa drei Wochen, schätzt Brüggemann, wird der Arbeitskreis seine Planungen abgeschlossen haben und sie den Teilnehmern und Interessenten vorstellen können. Um die während der Kulturnacht herrschenden Witterungsbedingungen müsse sich übrigens niemand sorgen: „Wir haben 24 bis 25 Grad warmes Wetter mit Schäfchenwolken bestellt.“




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