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Das Theater „SpekSpek“ feiert den Saisonabschluss mit einem furiosen Wettkampf

Zuschauer küren ihren Impro-Maestro

Kleinenbremen (mig). Ihren Saisonabschluss für die Spielzeit 2009 hat jetzt das Künstler-Theater „SpekSpek“ mit einem furiosen Impro-Wettkampf gefeiert. Sechs Akteure traten im Spiel um den „Maestro“-Titel an – und verzauberten das Publikum mit ganz großem Kino.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 08:41 Uhr

Fünf Jahre SpekSpek: das ist Theater knallhart. Hier entscheidet allein das Publikum, ohne Gnade werden die schwierigsten Stichwörter in die Arena geworfen. So auch bei der jüngsten Veranstaltung, einer Improvisations-Olympiade für wagemutige Schauspieler. Sechs Gladiatoren der Bühne stellten sich zur Wahl – nur einer konnte am Ende gewinnen. Gemein? Oder Gegenentwurf zur öffentlich-rechtlichen Bühne?! Nichts davon: Sieger war schlussendlich der Zuschauer, der ein einmaliges Spektakel miterlebte.

Ausgerufen konnten die Besucher an diesem Abend aber nicht nur den „Impro-Maestro“. Zum Konzept gehört auch, dass die Gäste die auf der Bühne verhandelten Themen vorgeben. Schöne Blüten trieb das kollektive Brainstorming beispielsweise bei den „Ungewöhnlichen Todesarten“ – ein Akteur sollte sich etwa mittels eines Lochers umbringen.

Innovativ auch das Stopp-Spiel zum Schluss der ersten Halbzeit: die kleinen Szenen werden immer wieder eingefroren, ein anderer Akteur spinnt das unendliche Märchen weiter. Konsistenz ist dabei nicht zu erwarten: aus einer Gymnastikstunde für Senioren wird schnell ein Ba- Ba-Banküberfall. Und aus dem passiven Zuseher unvermittelt ein Regisseur. Insgesamt wieder eine amüsante Vorstellung mit viel Wortwitz und Hochseilartistik.




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