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Eintracht gewinnt Top-Spiel 2:1

Zwei Platzverweise, zwei Freistöße und drei Punkte

Frauenfußball (pm). Herbstmeister TSV Eintracht Bückeberge hatte auch im dritten Spiel in Folge Schwierigkeiten, eine 2:0-Führung über die Zeit zu bringen. Im Spitzenspiel gegen den Zweiten TuS Kleefeld stemmte sich das Team jedoch in einer zerfahrenen Schlussphase gegen den Punktverlust und brachte ein wichtiges 2:1 nach Hause. Damit führt der TSV die Tabelle über die Winterpause mit drei Punkten Vorsprung an.

veröffentlicht am 05.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Die Partie war kein Fußball für Feinschmecker. Der TSV hatte die Gäste weitgehend im Griff. Es fehlten jedoch Präzision im Aufbauspiel und Konzentration im Abschluss. Ardiana Syla, Meike Hunte, Ricarda Stockhorst und Maxine Morast ließen Chancen ungenutzt. Inka Schütt, mit einer Erkältung angeschlagen, versuchte in der Defensive unnötigen Laufwegen aus dem Weg zu gehen. Ihre seltenen Vorstöße waren aber gefährlich. So verwandelte die Standard-Expertin in der 15. Minute einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:0. Beide Teams rieben sich im ungenauen Mittelfeldspiel mit vielen Zweikämpfen auf. Erst mit der Einwechselung von Alexandra Monscheuer (55.) kam mehr Angriffsschwung ins Spiel. Bei einem Freistoß zog Schütt den Ball mit links aufs lange Eck und dieser fand zwischen Freund und Feind hindurch den Weg zum 2:0 in die Maschen (62.). Nur drei Minuten später hatte der TSV eine Chance durch Ardiana Syla, die dabei mit Torfrau Sarah Kohde aneinander geriet. Der Schiedsrichter ahndete Sylas Bewegung dabei als Nachtreten und schickte sie mit Rot unter die Dusche. Die Gastgeber zogen sich daraufhin zurück und verlegten sich auf Konter. Auch als die Kleefelderin Rebecca Müller (75.) mit der Ampelkarte das Feld verließ, blieb ihr Team am Drücker, entwickelten aber selten echte Torgefahr. Erst als TSV-Keeperin Nicole Becker unentschlossen den Weg für Franziska Krüger ins leere Tor frei machte, traf diese zum Anschluss (82.). Den verbliebenen Vorsprung sicherte die Eintracht mit vereinten Kräften bis zum Schlusspfiff. "Die Mannschaft hat toll gekämpft. Für uns wurde es aber Zeit, dass jetzt die Winterpause anfängt. Unser Akku ist leer", befand TSV-Trainer Uwe Kranz. TSV: Becker, Pelzer, Bianca Kasseck, Klement, Linda Syla, Schütt, Zeckel (55. Monscheuer), Stockhorst, Morast, Hunte, Ardiana Syla.




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