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Erstes Unglück bei Wunstorf / 64-jähriger Lastwagenfahrer prallt in Stauende bei Lauenau / Umgehungsstraßen überfüllt

Zwei tödliche Unfälle auf der A 2

Lauenau/Bad Nenndorf. Ein tödlicher Unfall hat sich am Montagvormittag auf der A 2 zwischen der Anschlussstelle Lauenau und Bad Nenndorf ereignet, wie die Polizei mitteilte. Ein 64-jähriger Lastwagenfahrer fuhr in ein Stauende und erlitt tödliche Verletzungen. Der Unfall war indirekte Folge eines Unfalls am Vorabend, bei dem ebenfalls ein Mann ums Leben gekommen war.

veröffentlicht am 12.01.2015 um 19:02 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:42 Uhr

Das erste Unglück ereignete sich gegen 21 Uhr am Sonntagabend auf der A 2 kurz hinter der Abfahrt Kohlenfeld. Der 54 Jahre alte Fahrer eines mehrteiligen Lastzuges war in Fahrtrichtung Berlin unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache nach rechts abdriftete, dabei die Leitplanke durchbrach und anschließend mit der dahinter liegenden Schallschutzwand kollidierte. Der Mann erlag einige Stunden später in einer Klinik seinen schweren Verletzungen.

Die A 2 war mehrere Stunden gesperrt, die Räumungsarbeiten dauerten bis zum nächsten Morgen an. Noch am Vormittag bestanden lange Staus.

Nach bisherigen Ermittlungen im Fall des 64-Jährigen war dieser mit seinem Sattelzug auf der A 2 unterwegs, wo er gegen 10 Uhr am Montag den Bereich zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Bad Nenndorf erreichte. Aus unbekannter Ursache übersah er das dortige Stauende und fuhr auf einen Sattelzug aus Polen auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine eingedrückt und der 64-Jährigen in dem Wrack eingeklemmt. Ersthelfer bargen den leblosen Körper aus dem Wrack, Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Fahrer des vorderen Lasters blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand nach erster Schätzung ein Schaden von rund 100 000 Euro.

Die A 2 wurde erneut voll gesperrt, wenn auch nur kurz. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Entsprechend überfüllt waren die Umgehungsstraßen in und um Schaumburg.kle




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