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Zyanid in der Limo-Flasche führt zum Tod

Minden (rc). Die Limonade, die ein BASF-Mitarbeiter aus dem Kühlschrank eines Pausenraumes trank, war eindeutig vergiftet, und zwar mit Zyanid.

veröffentlicht am 21.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Das ergab die Obduktion des Leichnams sowie das toxikologische Gutachten zweier Proben, die die Polizei aus zwei Flaschen entnommen hatte. Die in Bielefeld eingerichtete 14-köpfige Mordkommission ermittelt weiter auf Hochtouren, um den mysteriösen Tod aufzuklären. Ergebnisse, sofern es bereits welche gibt, werden aber derzeit noch unter Verschluss gehalten. Der 44-Jährige war nach einem Schluck vergifteter Limonade gestorben. Die Flasche hatte er bereits Tage vorher im Kühlschrank eines Pausenraumes der Firma deponiert und auch schon daraus getrunken. Zwei Polizisten, die bei einer Untersuchung einer weiteren Flasche mit giftigen Dämpfen in Kontakt gekommen und verletzt worden waren, befinden sich derzeit noch in einem Krankenhaus. Diese Flasche gehörte einem Arbeitskollegen des Getöteten. Insgesamt stellte die Polizei im BASF-Werk über 200 Flaschen sicher, die allesamt frei von Giftstoffen waren, wie die Analysen ergaben.




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