Schaumburg 5 in 5

Atommüll: Immobilien-Wertverlust? + Rinteln: Kartell-Vorwürfe - Kampf um Kinderspielplatz + Leichenteile Weser + Pleite-Betrug

Guten Morgen!

Heute habe ich Dir die wichtigsten Neuigkeiten für den Landkreis zusammengestellt – kurz und knapp erzählt. Komm‘ gut in den Tag!

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Atommüll-Endlager in Schaumburg? Wertverlust der Immobilien befürchtet

Darum geht es: Eine Karte der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zeigt, welche Gebiete im Schaumburger Land theoretisch für die Endlagerung hochradioaktiven Atommülls infrage kommen.

Warum ist das wichtig? Die Endlagerung hochradioaktiven Atommülls gibt Grund zur Sorge. Befürchtet werden negative Auswirkungen.

Das sagen die Kommunen: Wir haben betroffene Kommunen gefragt, was sie über die Endlager-Suche im Schaumburger Land denken.

Nach Kartell-Vorwürfen: Das ist die Lage bei den Stadtwerken Rinteln

Worum geht’s? Die Stadtwerke Rinteln stehen nach einer Analyse der Landeskartellbehörde unter Verdacht, Gas zu teuer verkauft zu haben; ein klärendes Gespräch fand inzwischen statt.

Was ist passiert? Die Stadtwerke haben der Behörde in Hannover ihre Preisgestaltung erklärt und offene Fragen beantwortet – eine abschließende Bewertung des Kartellamts steht jedoch noch aus.

So geht es weiter: Ob die Kundinnen und Kunden mit Preissenkungen oder Entlastungen rechnen können, entscheidet sich voraussichtlich Mitte November – laut Stadtwerken ist eine Preissenkung denkbar, aber noch nicht bestätigt.

Kinderspielplatz in Bad Eilsen: Anwohnerin sammelt Unterschriften für Erhalt der beliebten Anlage

Darum geht es: Die Gemeinde Bad Eilsen will einen beliebten Kinderspielplatz aufgeben und das Grundstück dann als Bauplatz verkaufen.

Warum ist das wichtig: Gegen die Pläne der Gemeinde Bad Eilsen formiert sich immer größerer Widerstand. Jetzt hat eine Bürgerin eine Unterschriftensammlung gestartet.

Wie geht es weiter: Die verärgerten Bürger wollen die kommunale Politik zum Umdenken bewegen. Dabei haben sie auch den demnächst tagenden Gemeinderat im Blick.

Leichenteile in der Weser - das sagen die Rechtsmediziner

Darum geht’s: Am 4. Juli und am 19. August wurden in Hameln und bei Ohr Leichenteile entdeckt, die längere Zeit in der Weser gelegen hatten.

So ging es weiter: Einziger Anhaltspunkt für die Ermittler waren bislang die Schuhe, die sich an den skelettierten Füßen befanden. Die Untersuchung der Leichenteile auf DNS ließ auf sich warten.

So ist die Lage: Jetzt sind die Ermittler einen Schritt weiter, denn seit Montag liegen die Untersuchungsergebnisse aus der Rechtsmedizin vor. Wir verraten, was die Ermittler wissen – und wie es in diesem rätselhaften Fall weitergeht.

Tausende geprellt, 430 Millionen Euro weg, Berater abgetaucht – endet die Pleite im Desaster?

Was ist das Thema? Eine der größten Pleiten der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Die Insolvenz der Deutsche Grundbesitz Holding AG (Degag) ist zugleich das größte Insolvenzverfahren, das jemals das Amtsgericht Hameln beschäftigt hat.

Worum geht es? Um 6300 Anleger und Forderungen in Höhe von 300 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen mehrere ehemalige Führungskräfte der Degag wegen des Verdachts auf Betrug.

Wie geht es weiter? In Hameln finden zunächst Gläubigerversammlungen statt. Das sagt der Insolvenzverwalter:

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SZ/LZ

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