Nammen: Das erwartet euch auf dem Weihnachtsmarkt am Wochenende
Nammen. Gemütlichkeit ist Trumpf beim Nammer Weihnachtsmarkt, der am kommenden Samstag, 2. Dezember, an der Sankt-Laurentius-Kapelle in der Ortsdurchfahrt steigt. Los geht‘s um 15 Uhr. Ein Besuch des Marktes gehört für viele Nammer zum Pflichtprogramm. „Da trifft man sich“, erklärt Cornelia Meyer von der Dorfgemeinschaft. Sie und Heiner Tödheide organisieren die Veranstaltung.
Nammer Weihnachtsmarkt Posaunenchor zum Auftakt
Zur Eröffnung spielt der Posaunenchor. Mit Tänzen sorgen ab 16 Uhr die Trachtengruppe und ihr Nachwuchs für Schwung. Tänze haben auch die Jungen und Mädchen des Nammer Kindergartens einstudiert, die um 17 Uhr auftreten. Der Nikolaus hat sich für 17.30 Uhr angekündigt. Um 18 Uhr beginnt vor der Kapelle das Adventssingen für alle.
Elf Stände werden diesmal aufgebaut sein. Hinzu kommen der Dorfladen und das Blumenstübchen. Beide Geschäfte sind bis 18 Uhr geöffnet. Im Dorfladen, dem Laurentius-Lädchen, gibt es während des Weihnachtsmarktes eine Caféteria. Angeboten werden Kaffee, Kuchen und Glühwein. Die Sankt-Laurentius-Kapelle steht Besuchern von 15 bis 18 Uhr offen.
Elf Stände auf Nammer Weihnachtsmarkt
An den elf Ständen gibt es unter anderem Crepes, Punsch und Kinderpunsch, gebrannte Mandeln, Feuerzangenbowle, Bratwurst und Pommes, Reibekuchen, Flammlachs, Champions und Wildschweinbratwurst. Das Bürgerbataillon bietet eine Mettwurstverlosung, der Förderverein des Kindergartens eine Tombola. Wer nach einem kleinen Geschenk sucht, könnte fündig werden, denn auch ein Stand mit Bastelarbeiten ist aufgebaut.
Kommerzielle Aussteller sind in Nammen nicht zugelassen. Der Markt wird ausschließlich von Vereinen, Gruppen und Privatleuten beschickt. Zu den Standbetreibern gehören beispielsweise Trachtengruppe, Erntejugend, die örtliche Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr und die Knechtevereinigung Maas.
Weihnachtsmarkt seit über 25 Jahren
Ein Blick zurück: Ins Leben gerufen hatte den Nammer Weihnachtsmarkt in den 1990er Jahren der Kindergarten. Im Jahr 2019 feierte die Veranstaltung ihr 25-jähriges Bestehen, bevor die Pandemie für eine Zwangspause sorgte, die 2022 endete. Früher war der Markt am Dietrich-Bonhoeffer-Haus beheimatet, die Buden standen an der Straße.
Durch den Umzug zum jetzigen Standort gewann die Veranstaltung 2008 stark an Flair. An der Kapelle rücken die Menschen eng zusammen, denn die Buden stehen dort dicht an dicht. Die Atmosphäre ist familiär, das Ambiente stimmungsvoll. „Der Umzug hat dem Weihnachtsmarkt gut getan“, stellt Cornelia Meyer fest.
SZ/LZ