Liveticker mit Videos: Großbrand im ehemaligen Kraftwerk Veltheim
Aus dem ehemaligen Kraftwerk dringt eine gigantische Feuersäule. Ein Teil der Gebäude soll eben bereits eingestürzt sein, berichtet das Mindener Tageblatt. Welcher Teil des ehemaligen Kraftwerks genau brennt, lässt sich derzeit noch nicht sagen.
UPDATE 19.20 Uhr: Der Brandherd scheint sich in 20 bis 25 Meter Höhe zu befinden, es steigt (Stand 19.20 Uhr) noch immer eine dicke Rauchsäule von der Nord-Ostseite des Gebäudes auf. Ob Personen verletzt wurden, ist derzeit noch nicht zu sagen.
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Zur vollständigen AnsichtUPDATE 19.25 Uhr: Wie das MT berichtet, könnte der Brand in der Rauchgasentschwefelung des Gebäudes entstanden sein. Das würde auch die riesige Rauchwolke erklären, schreibt das MT in Berufung auf einen Leser. Der sogenannte "Wäscher" für die Rauchgase bestehe nach innen aus Gummi, was die Rauchentwicklung erklären würde.
UPDATE 19.40 Uhr: Auch die Feuerwehr aus Rinteln ist am Brandort eingetroffen. Die Ehrenamtlichen sind mit einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug 4000 im Einsatz.
UPDATE 19.45 Uhr: Das Warn-App NINA des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe fordert Anwohner auf, Fenster und Türen aufgrund der Geruchsbelästigung geschlossen zu halten. Lüftungs- und Klimaanlagen sollten umgehend abgeschaltet werden.
UPDATE: 19.50 Uhr: Auf Anfrage des Mindener Tageblatt bestätigt die Stadt Porta, dass das Feuer bei Abbrucharbeiten am Kraftwerk entstanden ist. Eine Firma ist mit etwa 20 Arbeitern vor Ort, um große Teile des Komplexes abzureißen. Verletzt soll laut dem MT niemand von ihnen sein. Allerdings habe es gegen 18 Uhr vier bis fünf kleine Explosionen am Krafftwerk gegeben.
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Zur vollständigen AnsichtUPDATE 20.00 Uhr: Laut Auskunft von Lutz Altenhöner, Sprecher der Portaner Feuerwehr, ist der Großbrand mittlerweile unter Kontrolle. Bis das Feuer endgültig gelöscht wurde, könnte es bis Mitternacht dauern. Ein Helikopter der Polizei beobachtet das Gelände von oben.
UPDATE 21.00 Uhr: Probleme bereiten die zahlreichen Schaulustigen, die teilweise mit ihren Familien den Großeinsatz beobachten, berichtet das MT. Inzwischen wurde eine Sicherheitsfirma beauftragt, die Bürger vom Kraftwerk fern zu halten. Auch die Polizei räumt das Gelände, weil weiterhin Einsturzgefahr droht. Deshalb ist derzeit auch das THW mit einem Bulldozer unterwegs nach Porta.
UPDATE 22.00 Uhr: Ob das Umsonst & Draußen-Festival, was vom 2. bis 4. August auf dem Gelände des Kraftwerks traditionell stattfinden, wie geplant laufen wird, ist derzeit noch völlig unklar. "Wir hoffen, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind und dass das keine Auswirkungen auf unser Festival hat", heißt es auf der Facebook-Seite des Festivals.
Seit März 2015 wird in dem ehemaligen Kraftwerk kein Strom mehr geliefert. Zeitweise beherbergeten die Bürogebäude Flüchtlinge, am 1. Februar 2018 wurde das Gelände verkauft. Neuer Besitzer ist die HoKo Verwaltungs GmbH in Soest.
SZ/LZ