Raubüberfall: Einbrecher-Duo überrascht Ehepaar im Schlafzimmer
Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge haben sich die Unbekannten zunächst gegen 22.15 Uhr über die Eingangstür einer angeschlossenen Fleischerei gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft. Anschließend sind sie über eine Verbindungstür in die Wohnräume der Eheleute gelangt.
Die waren bereits zu Bett gegangen. In ihrem Schlafzimmer wurden die beiden plötzlich von den Einbrechern überrascht und unvermittelt mit einem Reizgas besprüht. Gleichzeitig forderten die Eindringlinge das Ehepaar zur Aushändigung von Bargeld auf.
Räuber flüchten mit Geld und Schmuck
Während ein Täter das Schlafzimmer in Anwesenheit seiner Opfer nach Wertgegenständen durchstöberte, durchsuchte der zweite Kriminelle weitere Räumlichkeiten. Schließlich flüchteten beide Räuber mit Geld und Schmuck aus dem Wohnhaus in unbekannte Richtung. Daraufhin setzten die Geschädigten den Notruf ab.
Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung mit Streifenwagen blieb ohne Erfolg. Auch ein Polizeihund konnte nicht zum Auffinden des Duos beitragen. Das Ehepaar hatte einen Schock erlitten und musste durch die Besatzung eines Rettungswagens medizinisch versorgt werden.
Zusammenhang mit ähnlichen Taten in Petershagen?
Die beiden männlichen Täter wurden als etwa 180 Zentimeter groß und mit braungrau melierten Haaren beschrieben. Beide trugen dunkle Kleidung sowie FFP2-Masken. Einer der Kriminellen trug zudem schwarze Schuhe mit weißer Sohle. Den Angaben zufolge sprach das Duo mit einem osteuropäischen Akzent. Nach Angaben der Geschädigten soll es unmittelbar vor dem Überfall zu einem langanhaltenden Hupgeräusch eines Autos gekommen sein. Dessen Fahrer wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Bereits im Dezember war es im Raum Petershagen zu ähnlich gelagerten Taten gekommen. Die Polizei prüft, ob ein Zusammenhang besteht.
Polizei sucht Zeugen
Wer hat verdächtige Handlungen rund um den Tatort beobachtet? Wer kann Hinweise zu den Tätern oder einem möglicherweise benutzten Fluchtfahrzeug geben? Wer hat zur Tatzeit im Umfeld der Lahder Straße, des Maschwegs sowie der Aminghauser Heide weitere Personen gesehen, die möglicherweise Schmiere standen. Hinweise an die Kripo Minden werden unter der Telefonnummer (0571) 88660 entgegengenommen.
odt
SZ/LZ