Ab Freitag, 30. August 2024

Besonderer Auto-Treff am Doktorsee: Ein Herz für Franzosen

Letztes Jahr hat sich der Campingplatz am Doktorsee ebenfalls mit einer Vielzahl von französischen Autos gefüllt.

Rinteln. Dieses Jahr gibt es am Doktorsee zum dritten Mal das „Meet & Chill am See“, ein Treffen für Fahrer französischer Autos. Organisiert wird es von der Gruppe „French Car Devotion“ (FCD), was zu Deutsch so viel wie „Hingabe zu französischen Autos“ bedeutet.

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Allerdings wird es das letzte dieser Art sein - das Organisationsteam ist bedeutend zusammengeschrumpft. „Wir sind nur noch zu zweit, früher waren wir Mal sieben“, erklärt Hauptorganisator Maik Schikora. Eine so aufwendige Veranstaltung zu planen sei deshalb personell nicht mehr möglich. Außerdem fährt Schikora selbst nun auch keinen „Franzosen“ mehr, er hat jetzt einen Hyundai i20N.

Die Resonanz von den Teilnehmern sei aber durchweg positiv gewesen, daher hätten sich die Organisatoren entschlossen, dieses dritte und letzte Treffen zu veranstalten. Ganz vorbei sein könnte es aber vielleicht nicht sein, denn es sind bereits potentielle Nachfolger im Gespräch, die das „Meet & Chill am See“ unter anderem Namen fortführen könnten.

Treffen für Autofans in Rinteln: Gleichgesinnte finden

Doch was genau macht die Veranstaltung denn aus? Ziel sei es, sich mit anderen Gleichgesinnten zu vernetzen und eine schöne gemeinsame Zeit am Doktorsee zu verbringen, so Schikora. Das Treffen ist zwar nur für französische Autos, aber ob New Cars, Old- und Youngtimer, umgebaute oder originale Fahrzeuge: Alle sind herzlich willkommen. Los geht es am Freitag, 30. August, um 13 Uhr, bis zum Sonntag, 1. September, um 15 Uhr am Doktorsee.

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„Packt euer Zelt, euren Grill und die Badehose ein und genießt das Wochenende mit uns zwischen schicken Autos und Badestrand“, laden die Veranstalter Interessierte ein. Die Zelte könnten direkt hinter den Autos auf dem Platz aufgebaut werden. Der FCD bietet außerdem extra für die Teilnehmer Heiß- als auch Kaltgetränke an.

Auch für Tagesgäste gibt es viel zu sehen: Neben modernen Autos sind auch einige Oldtimer dabei.

Bereits jetzt hätten sie so viele Anmeldungen wie noch nie, freut sich Schikora. Auch Kurzentschlossene können teilnehmen, egal ob als Übernachtungs- oder Tagesgäste, mit französischem Auto oder ohne. Der Doktorsee bietet dem FCD besondere Konditionen an: 30 Euro pro Nacht für zwei Personen mit einem Auto für einen Stellplatz mit Strom. 22 Euro pro Nacht für eine Person mit einem Auto für einen Stellplatz mit Strom. Jede weitere Person wird nach der Preisliste des Campingplatzes abgerechnet. Eine Unterscheidung zwischen Zelt oder Wohnwagen gäbe es für die Platzgebühr nicht.

Besucher zu Fuß zahlen den regulären Eintrittspreis. Wer als Tagesgast mit französischem Auto komme, könnte sein Auto auch auf dem Platz zu den anderen stellen und es präsentieren.

Vielfältiges Unterhaltungsangebot

Natürlich geht es bei dem Treffen nicht nur um die Autos, sondern, wie der Name es verspricht, um gemeinsame Zeit und Entspannung. Wie im Vorjahr soll es daher am Samstag eine Tretbootregatta geben, bei der es auch Preise zu gewinnen gibt. Außerdem gibt es Gesellschafts- und Clubspiele, die weiter zum Miteinander beitragen sollen. Schikora erwähnt, dass es eine Verlosung des FCD-Inventars geben soll.

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„Die Reise ist da für mich zu Ende“, erklärt er, daher hätte er keine Verwendung mehr für die Gegenstände und möchte den anderen eine Freude machen.

Es besteht zudem die Möglichkeit sich beim Doktorsee Stand-Up-Paddleboards, Kajaks, Tretboote und Schlauchpaddelboote zu leihen. Plätze für Fuß- und Basketball als auch Tischtennisplatten sind auf dem Gelände ebenfalls vorhanden. Der Doktorsee bietet auch Adventure-Golf an. Und wer doch keine Lust auf Grillen hat, kann bei „Aurelios“ den Blick auf den Doktorsee genießen.

Getreu dem Motto der Veranstaltung solles auch viel Entspannung und gemeinsame Zeit geben.

Das Fotoshooting der Autos war bisher sehr gut angenommen worden, daher wird es das auch dieses Jahr geben. Auch eine Drohne haben sie dabei, mit der imposante Obenansichten aufgenommen werden sollen. Ein Folierer und Aufbereiter stellen ihre Dienstleistungen aus, eine Grillstation versorgt die Teilnehmer mit benötigten Utensilien und eine Hüpfburg sorgt für Spaß bei den Kindern. „Die Community ist schon sehr eng“, meint Schikora. Er hofft, dass die Veranstaltung fortbestehen wird, auch ohne ihn.

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„Meet & Chill Weserbergland“

Und wie geht es für Schikora weiter? „Beim Autowaschen oder Einkaufen trifft man immer wieder auf Leute, da hat sich was draus ergeben“, erzählt er. Was er damit konkret meint: mit zwei Freunden hat er „Meet & Chill Weserbergland“ gegründet. Sie organisieren auch Treffen für Autofans im Weserbergland, aber nicht exklusiv für bestimmte Automarken oder Herstellungsländer.

„Mit dem neuen Format möchten wir alle Menschen ansprechen, die sich für das Thema Auto interessieren, die Lust haben, sich darüber auszutauschen, egal in welcher Hinsicht. Bei uns sind die Menschen im Vordergrund, das Auto eher dahinter“, beschreibt Schikora das Konzept. Das zweite Treffen der Gruppe findet am 21. September in Eschershausen bei Tinis Imbiss ab 11 Uhr statt.

SZ/LZ

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