Nach vielen Jahren

Neue Schilder für Wanderer: Hinweise auf gesprengten Ludwigsturm entfernt

Neue Schilder entlang der Wanderwege im Taubenberg: Auf den gesprengten Ludwigsturm weist hier inzwischen nichts mehr hin.

Taubenberg. Im Taubenberg sind an den Wanderwegen inzwischen die alten Schilder verschwunden. Und damit auch die Hinweise auf den „Ludwigsturm“. Zur Erinnerung: Am 13. Oktober 2018 ist der Ludwigsturm wegen Baufälligkeit gesprengt worden – doch die alten Schilder hatten noch lange auf ihn hingewiesen.

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Doch auch die gehören nun der Vergangenheit an. Stattdessen liest der Wanderer oder Jogger jetzt die Kilometerangabe bis zum „Rumbecker Berg“. Auch der Parkplatz in Wennenkamp am Wald ist neu ausgeschildert.

Neue Schilder für Wanderer im Taubenberg: Kein Hinweis mehr auf Ludwigsturm

Wie Matthias Gräbner, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Westliches Weserbergland, auf Anfrage erklärte, seien im Taubenberg alle Schilder ausgetauscht und gleichzeitig das Wegenetz überarbeitet worden.

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Voraussichtlich noch vor Beginn der Sommerferien soll das Projekt mit Bürgermeisterin Andrea Lange offiziell vorgestellt werden.

Am 13. Oktober 2018 sprengte eine Spezialtruppe aus dem THW-Landesverband Niedersachsen den 1975 errichteten Turm, der einst aus Fichtenstämmen aus dem Möllenbecker Wald errichtet wurde.

Wer häufig im Taubenberg unterwegs ist, trifft gelegentlich junge Leute an, die mit Blick auf ihr Handy über den Hügel laufen, wo der Ludwigsturm gestanden hat auf der Suche nach der exakten Position des Turmes. Die markieren nur noch Betonfundamente und die Turmstützen. Frage eines Touristen aus Dortmund: „Warum gibt es hier keine Tafel oder kleine Plakette, die den Turm zeigt und wie lange er gestanden hat? Der Turm ist im Netz immer noch präsent!“

Zur Erinnerung: Am 13. Oktober 2018 sprengte eine Spezialtruppe aus dem THW-Landesverband Niedersachsen den 1975 errichteten Turm, der einst aus Fichtenstämmen aus dem Möllenbecker Wald errichtet wurde.

Seitdem keimen immer mal wieder Hoffnungen eines möglichen Neubaus an selber Stelle auf. Doch klar ist: Ein Neubau wäre viel zu teuer. Experten gehen allein wegen der Holzpreise von Kosten in Höhe von einer Viertelmillion Euro aus.

SZ/LZ

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