Bevölkerung sensibilisiert

Suche nach vermisster Frau (84) geht weiter: 400 Kräfte in Rodenberg und Umgebung im Einsatz

Einsatzkräftebesprechung am Montagabend in Rodenberg, die Suche geht weiter.

Rodenberg. Feuerwehr und Polizei haben zum Abend hin die Suche nach der vermissten Johanna Helga Borchers personell noch einmal stark hochgefahren. Die Hoffnung zum Zeitpunkt (20.30 Uhr) ist, die gesuchte Frau vor Einbruch der Dunkelheit zu finden, sagt der Schaumburger Feuerwehrsprecher Sven Geist.

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Da die Suche im Stadtgebiet erfolglos geblieben sei, gehe es nun in den Deister. Außerdem habe man die Bevölkerung dahingehend sensibilisiert, ein Auge auf Gärten und Kellerabgänge zu werfen.

Die Polizei Bad Nenndorf veröffentlicht dieses Lichtbild von der vermissten Johanna Helga Borchers aus Rodenberg.

Insgesamt seien über den Tag verteilt rund 400 Kräfte im Einsatz gewesen und seien es noch, darunter zum Beispiel 50 Mitglieder der Bereitschaftspolizei in Hannover und Leute von der Rettungshundestaffel aus Rehburg. Um die Brandschützer aus Rodenberg zu entlasten, die heute den ganzen Tag in der Hitze gesucht haben, sind Kräfte zahlreicher Feuerwehren des Landkreises hinzugestoßen, so etwa aus Stadthagen, Obernkirchen, Niedernwöhren und Sachsenhagen.

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Johanna Helga Borchers aus Rodenberg wird seit Sonntagabend vermisst, 10. August. Die Polizei Bad Nenndorf veröffentlichte auch ein Bild der 84-Jährigen. Die Beamten schließen nicht aus, dass sich die Frau möglicherweise aufgrund ihrer Demenzerkrankung in „hilfloser Lage befindet”, und bitten um Mithilfe der Bevölkerung.

Johanna Helga Borchers ist etwa 1,50 bis 1,60 Meter groß, hat eine eher kräftige Statur und graue Haare. Diese trägt sie meist streng zu einem Zopf gebunden. Der linke Schneidezahn fehlt ihr. Die Seniorin trägt eine blaue Jacke und eine blaue Hose und führt einen Gehstock mit sich.

Zeugen, die Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort der Seniorin geben können, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei in Bad Nenndorf unter Telefon 05723/7492-115 zu melden oder sich an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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