Aus Riga nach Stadthagen

Stadt.Krämerei: Interaktive Spielwand und besondere Exponate

Beim Dart auf die Leinwand müssen mit Pfeilen statt Bällen Punkte erzielt werden.

Stadthagen. Bei deren Eröffnung hat Thomas Bade die Exponate als therapeutische Produkte beschrieben, aber auch als Dinge, die den Haushalt erleichtern und manchmal nur ganz einfache, pfiffige Ideen seien. „Zum größten Teil werben sie mit dem Gütesiegel des Instituts für Universelles Design.

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Dieses Konzept sieht vor, das Produkte, Geräte, Umgebungen und Systeme derart gestaltet sind, dass sie für so viele Gruppen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind“, erklärte der Geschäftsführer vom Living Care Lab Schaumburg den Anwesenden in der ehemaligen Stadt-Krämerei an der Obernstraße.

Eine tolle Zwischenlösung, um den leerstehenden Raum der Stadt.Krämerei optimal zu nutzen

Lars Masurek

Zuletzt sei die Wanderausstellung im lettischen Riga aufgebaut gewesen, vorher hätten die Exponate in Rovinj und Wien gestanden, berichtete Carolin Pauly vom Institut für universelles Design in Wennigsen. „Eine tolle Zwischenlösung, um den leerstehenden Raum der Stadt.Krämerei optimal zu nutzen“, lobte Wirtschaftsförderer Lars Masurek die Idee.

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Damit Besucher nicht nur schauen, sondern auch aktiv werden können, ist an der Obernstraße 50 jetzt eine sogenannte Multiballwand installiert worden. Diese verwandelt mit interaktiven Wandprojektionen und intelligenter Sensortechnologie den Raum in eine reale Spielewelt.

Wettkämpfe gegen andere Städte

Ohne Controller, nur mit dem Körper oder Bällen, können bis zu fünf Besucher Actionspiele erleben. „Wir sind auch permanent online verbunden. Das heißt, wir könnten uns eine Karte anschauen und sehen, in welchen Ländern gerade Multiball gespielt wird“, erläuterte Bade die innovative Plattform. „Man kann Wettkämpfe veranstalten. München spielt gegen Stadthagen oder Stadthagen spielt gegen Boston. Das sind alles Optionen, die aus diesem Community-Gedanken passieren könnten. Vorgenommen haben wir uns, zwei, drei Wettbewerbsspiele durchzuführen, um die Bürgerinnen und Bürger hier reinzuholen“.

„Bewegung tut dem Körper gut.“ Mithilfe dieser Technik lasse sich gut Prävention und Vorsorge betreiben, sagte Bürgermeister Oliver Theiß. Ihn erinnerte das an Spielekonsolen, bei denen sich der Gamefaktor auch mit Sport und Bewegung verbinde. „Ich glaube schon, dass das für ganz viele faszinierend sein wird, wenn hier Klassen in den Raum kommen oder eben auch Seniorengruppen, die sich dann hier messen können.“

Geöffnet ist der Raum dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 17 Uhr. Gruppen können sich bei Projektkoordinatorin Melanie Bargemann im Living Care Lab anmelden.

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