Feiertage

Reisen zu Ostern 2026: An diesen Tagen drohen Staus und volle Züge

Eine Analyse hat herausgefunden, auf welchen deutschen Autobahnen du am meisten Zeit einplanen musst.

Wer über die Osterfeiertage die Familie besuchen möchte oder in den Urlaub startet, sollte sich auf ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen einstellen, warnen die Automobilclubs ADAC und ACE. Auch Züge könnten laut der Deutschen Bahn überfüllt sein. Die Prognosen im Überblick.

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An diesen Tagen wird besonders viel Verkehr erwartet

Mit Beginn der Osterferien in vielen Bundesländern rollt auch in diesem Jahr eine große Reisewelle über die deutschen Autobahnen. Besonders rund um die Feiertage vom 3. bis 6. April müssen sich Urlauberinnen und Urlauber auf volle Straßen und teils lange Staus einstellen.

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Die höchste Staugefahr besteht traditionell an den Tagen vor und nach Ostern. Bereits am Mittwoch, 1. April, dürfte das Verkehrsaufkommen deutlich steigen. Der verkehrsreichste Tag wird voraussichtlich der Gründonnerstag selbst sein, wenn zwischen späten Vormittags- und Abendstunden besonders viele Menschen unterwegs sind. Am Karfreitag konzentriert sich der Verkehr vor allem auf den Vormittag, größere Staus sollen jedoch ausbleiben.

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Deutlich entspannter dürfte es hingegen an Karsamstag und Ostersonntag auf den Straßen zugehen – diese beiden Tage gelten bundesweit als die ruhigsten im Osterreiseverkehr.

Eine zweite große Reisewelle wird am Ostermontag erwartet. Vor allem am Nachmittag müssen Heimkehrer mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Auch in den Tagen danach kann es regional noch voll bleiben, wenn in Niedersachsen, Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern die Ferien enden.

Auf diesen Autobahnen gilt zu Ostern Staugefahr

In den Osterferien sind, neben den Großräumen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München, diese Autobahnen laut ADAC besonders belastet:

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  • A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
  • A1/A3/A4 Kölner Ring
  • A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
  • A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Berlin – Nürnberg – München
  • A10 Südlicher Berliner Ring
  • A11 Stettin (Pomellen) – Dreieck Barnim (A10)
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
  • A13 Berliner Ring – Dresden
  • A15 Forst – Cottbus – Dreieck Spreewald (A13)
  • A23 Hamburg – Heide
  • A31 Gronau – Oberhausen
  • A42 Dortmund – Kamp-Lintfort
  • A44 Dortmund – Kassel
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 Lindau – München
  • A99 Autobahnring München

Mit dem Auto in die Nachbarländer: Auf diesen Strecken wird es voll

Neben Ausflügen an die Nord- und Ostsee zieht es viele Reisende über Ostern auch in die Alpenregionen. Entsprechend stark belastet sind nicht nur deutsche Autobahnen, sondern auch wichtige Transitstrecken im Ausland. Auf folgenden Strecken könnte es laut ADAC voll werden:

Österreich: A1 West-, A10 Tauern-, A12 Inntal-, A13 Brenner- und A14 Rheintalautobahn, B179 Fernpass-Route, S16 Arlbergschnellstraße sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen

Gerade in der Ferienzeit staut es sich vor dem Gotthard.
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Schweiz: A2 Luzern – Chiasso (Gotthard-Route), A13 Chur – Bellinzona (San-Bernardino-Route), A1 Bern – Zürich – St. Margarethen und A3 Basel – Zürich – Chur sowie die Zufahrtsstraßen der Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz

Italien: Brennerroute (A22/SS12), A1 Mailand – Bologna – Florenz, A4 Verona – Venedig sowie die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau

Niederlande: Keukenhof in Lisse, A12 Arnheim – Utrecht/Amsterdam, A1 Hengelo – Apeldoorn – Amsterdam und A4 Amsterdam – Den Haag – Rotterdam

Deutsche Bahn befürchtet überfüllte Züge

Auch auf der Schiene wird es voll: Aufgrund der hohen Spritpreise greifen über Ostern deutlich mehr Menschen auf die Bahn zurück – die Buchungen liegen spürbar über dem üblichen Niveau. Die Deutsche Bahn rechnet primär an Gründonnerstag und Ostermontag mit stark ausgelasteten Fernzügen. Reisenden wird daher empfohlen, Sitzplätze zu reservieren.

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Hinzu kommt, dass die Bahn die Ferienzeit traditionell für Bauarbeiten und Instandhaltungen im Streckennetz nutzt. Dadurch kann es sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr zu Einschränkungen kommen. Aktuelle Informationen zu Baustellen und Störungen kannst du online sowie in der „DB Navigator”-App abrufen.

Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.

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