Handball-Oberliga

HSG Schaumburg nimmt Favoritenrolle als Kompliment

Wiebke Schindler und die HSG Schaumburg wollen gegen den SC Germania List gewinnen.

Waltringhausen. Für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Schaumburg geht es bereits am Freitag ins letzte Heimspiel des Jahres. Ab 20 Uhr wird der Tabellenletzte Mellendorfer TV in der Waltringhäuser Sporthalle erwartet. „Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen und haben auch keinen Grund, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen“, warnt HSG-Trainer Christian Koop vor Leichtsinn.

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Sieben Pleiten in Folge

Als einen der Gründe führt Koop die eigene Vergangenheit an. „Wir haben in der vergangenen Saison die ersten elf Spiele verloren und es noch geschafft.“ Der Mellendorfer TV hat als Aufsteiger bislang alle sieben Saisonspiele verloren, war aber bereits einige Male dicht vor den ersten Punkten.

„Sie haben eine gute erste Welle, da muss bei uns die Rückwärtsbewegung stimmen“, sagt Koop, der auch vor Vanessa Neuhaus (49 Tore) und Johanna Berndt (36) warnt, die beide noch vor der besten Schaumburger Werferin Wiebke Schindler (34) in der Torjägerinnen-Liste auftauchen.

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Julia Adenaw wird voraussichtlich fehlen

Die HSG ist in den Heimspielen bislang ungeschlagen, das soll auch so bleiben. Zudem könnte dem Tabellendritten der fünfte Sieg in Serie gelingen. „Wir haben die Favoritenrolle und bereits bewiesen, sie auch ausfüllen zu können. Wir haben uns das erarbeitet, das ist dann auch ein Kompliment“, sagt Koop, der bis auf die noch länger ausfallenden Lilith Riedel (verletzt), Wencke Grabisch und Marlena Meier (beide Ausland) möglicherweise noch auf die angeschlagene Julia Adenaw verzichten muss.

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