Handball-Regionalliga

HSG Nienburg - HSG Schaumburg

Die Schaumburger Abwehr bekommt Nienburgs Kreisläufer Kai Bergmann selten zu fassen.

Nienburg. Die Punkte bei der bereits abgestiegenen HSG Nienburg waren fest eingeplant, es kam aber anders. Im Nachbarschaftsduell der Handball-Regionalliga holte sich die HSG Schaumburg nach großem Rückstand beim 37:37 (15:20) zumindest noch einen Zähler.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Schaumburger waren nicht ganz bei der Sache, die Gastgeber wollten dagegen beweisen, dass der Gang in die Verbandsliga ein vermeidbarer Betriebsunfall ist. Die „Meerbachspatzen“ zeigten couragierte Leistung, spielten effizient, führten 5:3 (6.), setzten sich über 10:6 (14.) bis auf 20:13 (27.) ab. Bei den Gästen lief nicht viel zusammen, vor allem die zahlreichen Gegentore ließen auf einen Motivationsengpass schließen.

Durch zwei Tore von Niklas Mosch und dem starken Neuzugang Ferdinand Heldt (7 Tore) kam die HSG Schaumburg bis zur Pause auf 15:20 heran.

HSG Schaumburg dreht auf

Nach dem Seitenwechsel drehte der Favorit aus Schaumburg auf, während die Gastgeber alte Schwächen zeigten. „Wir haben wieder diese zehn schwachen Minuten drin gehabt, mit vielen weggeworfenen Bällen”, haderte der Nienburger Coach Tobias Neumann.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Rückstand schmolz Tor um Tor. Durch einen 3:0-Lauf war bereits kurz nach dem Seitenwechsel der Anschluss zum 18:20 hergestellt (34.).

Knüttel sorgt für erste Führung

Das gab Schwung, der Ausgleich folgte trotz vieler leichter Ballgewinne nach 46 Spielminuten, Niklas Knüttel traf zum 28:28 und zeichnete drei Minuten später auch für die erste Führung im Spielverlauf zum 31:30 verantwortlich.

Die Gastgeber ließen sich aber nicht abschütteln, legten durch ihren starken Kreisläufer Kai Bergmann (10 Tore) wieder vor. In der 37. Spielminute musste Torjäger Daniel Bruns, der mit zwei Feldtoren nicht wie gewohnt zum Zug kam, für zwei Minuten auf die Strafbank, was das Rennen um den Sieg entscheidend erschwerte.

Spannende Schlussminute

Kaum wieder auf dem Parkett erzielte Bruns per Siebenmeter 45 Sekunden vor der Schlusssirene das 37:36, aber die Gastgeber hatten noch einen Pfeil im Köcher. Ebenfalls per Siebenmeter glich Lasse Kock aus. Es blieben noch 24 Sekunden auf der Uhr, aber der letzte Angriff verpuffte. Der abschließende Freiwurf von Haakon Wiebe blieb in der Mauer hängen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

HSG Schaumburg: Bruns 6/4, Knüttel 8, Ewald 1, Schieb 2, Graafmann 1, Wehrmann 2, Wiebe 5, Heldt 7, Mosch 4, Motzkus 1.

SZ/LZ Inhalte als bevorzugte Quelle markieren — dann erscheinen unsere Artikel häufiger in Ihren Google-Schlagzeilen.Inhalte in den Google-Schlagzeilen bevorzugen?
Bevorzugen

Verwandte Themen