Gestein erschwert Bohrungen

An L443 zwischen Buchholz und Bernser Landwehr: Warum hier ein 10.000 Volt-Kabel erneuert wird

Wegen Bohrungen für ein neues Stromkabel ist an der Landesstraße 443 eine Baustelle mit Ampelregelung eingerichtet worden.

Rinteln/Auetal. An der Landesstraße 443 ist aktuell zwischen Buchholz und Bernser Landwehr eine Baustelle eingerichtet. Der Verkehr wird per Ampelregelung einseitig daran vorbeigeleitet.

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„Wir verlegen Leerrohre für ein 10.000 Volt-Stromkabel zwischen der Schlingmühle in Buchholz und einer Trafostation am Fahrenplatz bei Bernser Landwehr“, erklärt Lutz Homeier, Bauleiter der Tiefbaufirma Friedrich Meier aus Hessisch Oldendorf. Dazu werden zunächst Bohrungen vorgenommen und dann die Leerrohre verlegt. Später kommt dann das Kabel in die vorbereiteten Rohre.

Winterpause verlängert die Bauarbeiten

„Wir haben schon im Herbst mit den Arbeiten begonnen, mussten dann aber in die Winterpause gehen. Jetzt geht es seit ein paar Tagen weiter und vermutlich in zwei bis drei Wochen werden wir die Arbeiten abgeschlossen haben“, erklärt Homeier.

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Bei den Bohrungen haben die Mitarbeiter der Tiefbaufirma mit hartem Gestein zu kämpfen.

Allerdings hängt die Bauzeit auch davon ab, welchen Untergrund die Arbeiter bei den Bohrungen vorfinden.

Auf hartes Gestein getroffen

„Da wir aus der Region kommen, war uns bewusst, dass wir unterhalb des Steinbruches mit hartem Gestein im Boden rechnen müssen. Da dauern die Bohrungen teilweise etwas länger. Aber wir sind gut vorbereitet und darauf eingestellt“, so Homeier.

1600 Meter lang ist die Strecke, auf der das marode Kabel für die E.on Westfalen Weser ausgetauscht wird. Die Anschlüsse in den jeweiligen Trafostationen übernehmen dann Techniker der E.on Westfalen Weser.

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Das 10.000 Volt-Kabel ist dem Hochspannungsnetz untergeordnet und für die Stromverteilung in der Region verantwortlich. Es versorgt alle Übergabepunkte in das Niederspannungsnetz, über das dann die Kundenanlagen angeschlossen sind. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Stromversorgung in der Region für die nächsten Jahre wieder sichergestellt.

SZ/LZ

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